Ubass - electric world


Ubass - slowmotion


Ubass - digital destructions

 


Frühling 1979
Ich hatte gerade Schulschluss und ging mit meinem Kollegen Thomas T. durch den Park zum Bus, als er mich aus heiterem Himmel fragte, ob ich nicht in seiner Band "The Last Fuckers From Lurup" mitspielen wolle, den sie bräuchten noch einen Bassisten. Ich habe schon als kleiner Butsche viel gesungen, hörte gerne Hard Rock und Blues, aber selbst ein Instrument zu spielen kam mir bis zu diesem Zeitpunkt nie in den Sinn. Dieser Vorschlag regte mich so auf, das wir sogleich zu mir gingen, und in unserem Vollausgebauten Keller "we will rock you" auflegten, um mein Rhytmusgefühl zu testen. Damals in den Siebzigern war es der Knaller sich eine Bar in den Keller zu basteln, und da mein Vater Maurer ist, könnt ihr euch ja vorstellen, was das für ein Fettes Teil war. Ich stampfte also mit meinen Füssen zum Takt, und mein ein Jahr älterer Klassenkamerad (Ehrenrunde) bescheinigte mir ausreichende Fähigkeiten Bass spielen zu können. War ja auch einleuchtend. Also setzte ich in den nächsten Tagen alle Hebel in Bewegung, um meine Eltern zu überzeugen mir einen E-Bass zu kaufen. Da ich ein Einzelkind war, viel es mir auch nicht besonders schwer, lediglich mein Vater konnte sich den Kommentar nicht Verkneifen "das Ding steht doch nach einer Woche wieder in der Ecke". Mittlerweile sind schon mehr als zwanzig Jahre vergangen, und ich habe immer noch Hornhaut an den Fingerkuppen, da ich ständig Bass spiele. Es hat also nicht lange gedauert, bis ich mit meiner Mutter zu Georgs Musicshop in der Gärtnerstrasse ging und meinen ersten Bass bekommen habe. Thomas T. zog leider kurz darauf mit seiner Familie nach Wandsbek, nicht jedoch ohne mich vorher noch mit dem dritten Mitglied der "Last Fuckers From Lurup" bekanntzumachen. Horst K. spielte schon ein paar Wochen Gitarre und hatte schon damals das Zeug zum Superstar. Horst und ich übten für lange Zeit fast Täglich in diesem Keller, und bis heute verbindet uns blindes Verständniss beim gemeinsamen Musizieren. In den ganzen Jahren gingen wir natürlich auch unsere eigenen Wege, und alle Band und Soloprojekte von mir aufzählen zu wollen würde mir viel zu lange dauern. Neben Zahlreichen Veröffentlichungen auf diversen Compilations war ich auch schon als Produzent für andere Künstler tätig, spiele ab und zu für den extrem brillianten Hip Hop Produzenten Marc"Sleepwalker" Wichmann den einen oder anderen Bass oder Keyboard ein, oder bestreite Liveacts in den Formationen "BusT : Ubass", "eternal drum" u.v.a.
Auf diese Seite Findet ihr zunächst einige meiner besten Songs aus den letzten paar Jahren, sehr elektronisch und doch organisch. In Kürze werde ich ein paar meiner aktuellen Sachen vorstellen. Ich bin seit einiger Zeit dabei eine freie experimentelle Musikform zu (er)finden die mir die Möglichkeit gibt mich zu entfalten, und den Zuhörer in akkustisches Neuland entführt. Seid gespannt auf meinen neuen Kram !

Vertragsangebote und Konzertbuchungen bitte an Info@ubass.de